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Siegfried Lenz
Schweigeminute
Roman
Hoffmann und Campe
Um ehrlich zu sein: Es ist das schönste Buch, das ich in der letzten
Zeit gelesen habe.
Es handelt von der Liebe eines Schülers zu seiner Englisch-Lehrerin
Stella.
In diesem Roman wechslt die Ansprache zwischen einer versuchsweise neutralen
Betrachtung und der direkten Ich-Form.
Man spürt von den ersten Seiten an, dass irgendetwas mit Stella
passiert ist - und so baut sich eine Spannung auf.
Lenz hat dieser Stella so etwas wie einen Ideal-Frau-Status zuerkannt.
Sie ist distanziert, überlegen, sportlich, geistesgegenwärtig
und vor allem auch eine liebende Frau.
Das Ende stimmt traurig - aber sonst hätte das Buch wohl auf diese
Weise nicht geschrieben werden können.
Siegfried Lenz
Landesbühne
Roman
Hoffmann und Campe
Eine hypothetische Erzählung, wie aus einem Geffängnis während
einer Schauspiel-Aufführung der Landesbühne einige Insdassen
ausbrechen und in einem Ort in der Nähe einiges erleben
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Stanislaw
Lem
Transfer
Roman
MvS Verlag
Science Fiction Romane gibt es en masse, aber Lem ist einer der brillliantesten
Autoren, der sich weit weg vom etwas banalen Klischee bewegt.
Dieser Roman handelt von einem Astronauten, der nach zehn Raumflugjahren
in Nahezu-Lichtgeschwindigkeit zurückkehrt und eine Erde vorfindet,
auf der seit seiner Abreise 127 Jahre vergangen sind. Er hat es schwer,
sich in diese neue veränderte Welt einzufügen.
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